Horst Niewrzol, Sieger Radrennen rund in Duisburg, 1991

Was bringt uns die neue Saison? Vom Sponsor Radsport ,,HEIGEI” hatten wir neue Team-Räder Eddy Merckx grün-rot. Ein wichtiger Termin im Mai das Radrennen in Duisburg. Also wieder fleißig sein im Winter (wer im Winter faul ist, der wird im Sommer bestraft) Ich hatte im Januar drei Wochen Kur in Wiesbaden natürlich war das Rad dabei (in Absprache mit der Kurverwaltung) Trotz widriger Wetterverhältnisse Regen-Schnee bin ich 2000 km gefahren.

Anfang März mit dem Team in den Spessart für eine Woche. Am 09. März Eröffnungs-Rennen alle Titel für 09, dann Köln-Schuld der Klassiker des Frühjahrs. Uns hatte sich der dreifache deutsche Provimeister (1965, 1966 und 1967) Winfried genannt Gustav Bölke angeschlossen, und er gewann das Senioren-Rennen ich kam mit dem Feld ins Ziel. Gustav fuhr auch Amateur-Rennen, und schaffte den Aufstieg in die A Klasse mit 50 Jahren.

Horst Niewrzol gewinnt Zeitfahren am 01.Mai in Hamburg ,,L” Wertung, und am 12. Mai in Bremen dann die Duisburger Stadtmeisterschaft im Zeitfahren. Auf das nächste Zeitfahren  musste ich verzichten, am 20. Mai Pfingstmontag war Radrennen,, Rund in Duisburg ” alle Klassen. Für mich das ,,Erste richtige Radrennen”. Favoriten gab es viele unter den 130 Startern darunter Sibylla, Nepp, oder die Ex-Provis Bölke, Wilde usw.

Es war Helmpflicht da ich keinen hatte, half mir Heigei mit einem roten Topf aus. Startschuss von (Radsport Legende) Rudi Altig alle fünf Runden wurde eine Prämie ausgefahren, und zweimal war ich dabei 2+3 Platz. Nach einem weiterem Sprint fuhren zwei Fahrer ab, und hatten schnell einige 100 m rausgefahren. Im Feld tat sich nichts alle schauen sich nur an, aber keiner will ranfahren. Also bin ich Hobbyfahrer Losgestiefelt, und nach einer Runde war ich dran an den beiden. Total übersäuert hing ich im Windschatten, und versuchte dran zu bleiben.

 

Nach zwei weiteren Runden konnte ich mich erstmals an der Führung beteiligen und der Vorsprung wurde größer, dann hörte ich die beiden  wie sie sich das Rennende abmachten. Du bekommst das und das, und ich den Siegerkranz. Für mich war wohl nichts außer dem dritten Platz übrig. Von da an habe ich keine Führung mehr gefahren, mich auch nicht an den Prämiensprints beteiligt. Als die letzten Runden liefen habe ich immer Blickkontakt mit meinem Mentor Heinz Geiling gesucht, und die Geste war eindeutig voll auf Sieg fahren.

Als wir die letzte Kurve am Bahnhof nahmen zog Jessinghaus den Spurt für Peter Reising an, und ich hing dahinter zog meine Pedalriemen noch mal nach, dann beschleunigte Reising vorbei an die Spitze noch 200 m, und nun legte ich alles was ich hatte rein bei 150 m bin ich neben Reising, und beschleunige noch etwas es ist eine Vorderrad-Länge und so rasen wir über die Ziellinie.

Was gibt es schöneres als in der Heimat-Stadt einen Sieg zu erringen bei so einem Historischem Rennen, und das vor 12 000 Tausend Zuschauern. Lukrativ auch noch zwei Sprintprämien, die Siegprämie, und die obligatorische Prämie meines Mentors Heinz Bär Geiling für jeden Sieg

Dieser Beitrag wurde unter Radsport Historie, Wettkämpfe veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.